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Kolumne Nr. 1 - Die Sache mit den Vorsätzen

Kann es sein, dass schon wieder Mitte Februar ist? Gerade erst habe ich doch bei Kerzenschein und Zimtduft meine guten Vorsätze für das neue Jahr gefasst. Aber etwas habe ich dabei wohl übersehen: Der Zeitpunkt, um mit diesen zu starten, war wohl sehr unreflektiert gewählt. Denn mein erster Vorsatz, weniger Schokolade zu essen und mich gesünder zu ernähren, ist am 1. Januar bereits gescheitert. Oder soll man denn all die übrigen Schöggeli und Güetzli einfach wegwerfen? Ich sag da nur: Stopp Foodwaste!


Mein zweiter Vorsatz, mehr Sport zu treiben, hat mich also auch nicht gerade motiviert. Denn wer mag den schon bei Eiseskälte und Nebel die Joggingschuhe anziehen und die Stirnlampe setzen? Und im Fitnesscenter trifft man auf all die frustrierten Menschen, die, wie ich auch, Nummer Eins der guten Vorsätze gewählt haben. Na, da kommt Freude auf.


Mein dritter guter Vorsatz, weniger Alkohol zu trinken, ist dann wohl auch gleich für die Katz gewesen: Freut man sich doch sehr, noch mit allen Freunden, Verwandten, Bekannten und Kundinnen auf das neue Jahr anzustossen. Und da man ja nicht gleich alle in der ersten Januarwoche sieht, kann sich das doch schon mal in die Länge ziehen.


Wie ist es Ihnen so ergangen? Stehen Sie auch mit Keksen in der Einen und den Joggingschuhen in der anderen Hand da? Ich glaube, wir müssen die Sache mit den guten Vorsätzen noch einmal gründlich überdenken. Mein Fazit: Der Zeitpunkt ist völlig ungünstig gewählt. Somit verschiebe ich meine guten Vorsätze auf März (Februar gehört noch fast zu Januar und wir wollen ja nicht kleinlich sein.) und ändere diese auch gleich noch gewaltig ab:

Mehr Zeit für meine Familie und Freunde. Mehr Feste feiern. Gutes Essen so richtig geniessen. Sich auch mal etwas gönnen. Lachen und Tanzen. Offen sein für Neues und Herzlichkeit für meine Mitmenschen.


Ja, ich glaube, so lassen sich guten Vorsätze einfacher umsetzen und es darf sogar Spass dabei machen. Los geht’s!

Eure Christine Vogt

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